WAS IST VERHALTENSTHERAPIE?

„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Beurteilungen über die Dinge.“ (Epiktet)  
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Die Verhaltenstherapie (VT) hat sich in den letzten 4 Jahrzehnten weltweit zu der psychotherapeutischen Richtung entwickelt, die bei fast allen psychischen Problemen die besten Resultate aufzuweisen hat und in relativ kurzer Zeit deutliche Verbesserungen ermöglicht.

 

Ob Ängste, Panikanfälle, soziale Unsicherheiten, Depressionen, Zwänge, Schlafprobleme, Süchte, Stressbewältigung, Kommunikation, Partnerschaftskonflikte oder psychosomatische Erkrankungen – für all diese Bereiche gibt es gute Belege ihrer Wirksamkeit. ​

 

Die 3 großen „W“ der Verhaltenstherapie (Brengelmann):

  • Wissenschaftlichkeit

  • Wirksamkeit

  • Wirtschaftlichkeit 

Die Verhaltenstherapie ist ein klinisch-psychologischer Heilkundeansatz, der eine große Anzahl unterschiedlicher spezifischer Techniken und Behandlungsmaßnahmen in sich vereinigt. Diese verschiedenen Maßnahmen werden im therapeutischen Handeln je nach Art der vorliegenden Problematik einzeln oder miteinander kombiniert eingesetzt.

 

Somit lässt sich Verhaltenstherapie nicht als eine einzelne, klar umrissene Therapiemethode begreifen, die auf ein einziges theoretisches Modell zurückgeführt werden kann. Vielmehr zeichnet sich auch ihr theoretischer Hintergrund durch eine Vielzahl störungsspezifischer Erklärungsansätze und hieraus abgeleiteter Änderungsmodelle aus.