Begriffsdefinition Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie (VT) hat sich in den letzten 4 Jahrzehnten weltweit zu der psychotherapeutischen Richtung entwickelt, die bei fast allen psychischen Problemen die besten Resultate aufzuweisen hat und in relativ kurzer Zeit deutliche Verbesserungen ermöglicht. Ob Ängste, Panikanfälle, soziale Unsicherheiten, Depressionen, Zwänge, Schlafprobleme, Süchte, Stressbewältigung, Kommunikation, Partnerschaftskonflikte oder psychosomatische Erkrankungen – für all diese Bereiche gibt es gute Belege ihrer Wirksamkeit. 

 

Die 3 großen „W“ der Verhaltenstherapie

(nach Johannes C. Brengelmann):

· Wissenschaftlichkeit

· Wirksamkeit

· Wirtschaftlichkeit 

(Frederick H. Kanfer, Frederick H.; Schmelzer, Dieter 2005:

Wegweiser Verhaltenstherapie Psychotherapie als Chance. Heidelberg:Springer S9f.)

 

 

Die Verhaltenstherapie ist ein klinisch-psychologischer Heilkundeansatz, der eine große Anzahl unterschiedlicher spezifischer Techniken und Behandlungsmaßnahmen in sich vereinigt. Diese verschiedenen Maßnahmen werden im therapeutischen Handeln je nach Art der vorliegenden Problematik einzeln oder miteinander kombiniert eingesetzt.

 

Somit lässt sich Verhaltenstherapie nicht als eine einzelne, klar umrissene Therapiemethode begreifen, die auf ein einziges theoretisches Modell zurückgeführt werden kann. Vielmehr zeichnet sich auch ihr theoretischer Hintergrund durch eine Vielzahl störungsspezifischer Erklärungsansätze und hieraus abgeleiteter Änderungsmodelle aus. 

 

 

(Margraf, Jürgen; Schneider, Silvia (Hrsg.) 2009: Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Heidelberg: Springer Verlag. S5f.)


Kontakt:

 

Psychotherapie Mag. Julian Stockinger

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision (Verhaltenstherapie)

Nußdorferstraße 65/10

1090 Wien

 

E-Mail:  kontakt@psychotherapie-stockinger.at

Mobil:   0670 60 39 822