Mag. Julian Stockinger

Nußdorferstraße 65/10

1090 Wien

 

E-Mail:  

kontakt@psychotherapie-stockinger.at

 

Mobil:   0670 60 39 822

 

 


Was macht Verhaltenstherapie aus?

Die Verhaltenstherapie bietet die Chance, Änderungen systematisch in Gang zu setzen und zu lernen, mit Problemen des Lebens anders/besser umzugehen als bisher.

 

Verhaltenstherapie stellt also einen Prozess der Veränderung dar, um von einem unerfreulichen Ausgangszustand – soweit möglich – zu einem besseren SOLL-Zustand zu gelangen.

 

Dazu nutzen Verhaltenstherapeuten sämtliche Wirkfaktoren der Psychotherapie, die in der Forschung immer wieder deutlich wurden:

 

Verhaltenstherapeuten ....

  • arbeiten möglichst eng an den aktuellen Problemen,
  • vermitteln neue Erfahrungen und Fähigkeiten,
  • helfen beim Lernen/Umlernen belastender Gefühlsreaktionen,
  • klären persönliche Ziele und Motive,
  • vermitteln Einsichten und Selbsterkenntnis und
  • assistieren beim Erkennen/Nutzen persönlicher Stärken. 

Eine positive Therapeut/Patient-Beziehung – gekennzeichnet durch Offenheit, Vertrauen, Respekt und gute Zusammenarbeit bildet für all diese Maßnahmen das unverzichtbare Fundament. 

(Frederick H. Kanfer, Frederick H.; Schmelzer, Dieter 2005:

Wegweiser Verhaltenstherapie Psychotherapie als Chance. Heidelberg:Springer S72)

Begriffsdefinition Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie (VT) hat sich in den letzten 4 Jahrzehnten weltweit zu der psychotherapeutischen Richtung entwickelt, die bei fast allen psychischen Problemen die besten Resultate aufzuweisen hat und in relativ kurzer Zeit deutliche Verbesserungen ermöglicht. Ob Ängste, Panikanfälle, soziale Unsicherheiten, Depressionen, Zwänge, Schlafprobleme, Süchte, Stressbewältigung, Kommunikation, Partnerschaftskonflikte oder psychosomatische Erkrankungen – für all diese Bereiche gibt es gute Belege ihrer Wirksamkeit. 

 

Die 3 großen „W“ der Verhaltenstherapie

(nach Johannes C. Brengelmann):

· Wissenschaftlichkeit

· Wirksamkeit

· Wirtschaftlichkeit 

(Frederick H. Kanfer, Frederick H.; Schmelzer, Dieter 2005:

Wegweiser Verhaltenstherapie Psychotherapie als Chance. Heidelberg:Springer S9f.)

 

Die Verhaltenstherapie ist ein klinisch-psychologischer Heilkundeansatz, der eine große Anzahl unterschiedlicher spezifischer Techniken und Behandlungsmaßnahmen in sich vereinigt. Diese verschiedenen Maßnahmen werden im therapeutischen Handeln je nach Art der vorliegenden Problematik einzeln oder miteinander kombiniert eingesetzt.

 

Somit lässt sich Verhaltenstherapie nicht als eine einzelne, klar umrissene Therapiemethode begreifen, die auf ein einziges theoretisches Modell zurückgeführt werden kann. Vielmehr zeichnet sich auch ihr theoretischer Hintergrund durch eine Vielzahl störungsspezifischer Erklärungsansätze und hieraus abgeleiteter Änderungsmodelle aus. 

 

 

 

(Margraf, Jürgen; Schneider, Silvia (Hrsg.) 2009: Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Heidelberg: Springer Verlag. S5f.)

 

Grundprinzipien

  • Verhaltenstherapie orientiert sich an der empirischen Psychologie
  • Verhaltenstherapie ist problemorientiert 
  • Verhaltenstherapie setzt an den prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problem- bedingungen an
  • Verhaltenstherapie ist zielorientiert 
  • Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert 
  • Verhaltenstherapie ist nicht auf das therapeutische Setting begrenzt
  • Verhaltenstherapie ist transparent 
  • Verhaltenstherapie soll »Hilfe zur Selbsthilfe« sein
  • Verhaltenstherapie bemüht sich um ständige Weiterentwicklung
  • Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert 

(Margraf, Jürgen; Schneider, Silvia (Hrsg.) 2009: Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Heidelberg: Springer Verlag. S6f.)


Kontakt:

 

Psychotherapie Mag. Julian Stockinger

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision (Verhaltenstherapie)

Nußdorferstraße 65/10

1090 Wien

 

E-Mail:  kontakt@psychotherapie-stockinger.at

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